13.05.2016

Kommunikationspolitik ist absolut mangelhaft

Der Kreisvorsitzende der CDU Oldenburg-Stadt, Michael Eggers, kritisiert den Umgang von Oberbürgermeister Krogmann mit den Gremien des Rates der Stadt Oldenburg. „Die Kommunikationspolitik des Oberbürgermeisters mit der Politik ist absolut mangelhaft“, sagte Eggers am Freitag. Dies gelte insbesondere bei Projekten, die einer Entscheidung des Rates unterlägen.

Deutlich werde dies wieder einmal an der aktuellen Diskussion um den geplanten Neubau der Jugendherberge gegenüber der EWE-Arena. „Abseits einer inhaltlichen Bewertung kann es nicht sein, dass OB Krogmann gegenüber der GSG und Vertretern des DJH konkrete Standortzusagen macht, ohne die zuständigen Ratsausschüsse im Vorfeld zu beteiligen“, so Eggers weiter.

Auch bei den Themen Ostmann-Ansiedlung, Ankauf der Horst-Janssen-Sammlung und einem drittligatauglichen Fußballstadion habe der OB ähnlich agiert. „Diese Vorgehensweise zeigt immer wieder den schlechten Stil von Herrn Krogmann. Er stellt die Politik in Gutsherrenart vor vollendete Tatsachen und setzt dann darauf, dass seine eigenmächtigen Versprechungen nur noch abgenickt werden“, meint Eggers. Im Falle von Ablehnungen läge der „Schwarze Peter“ dann bei der Politik.

Von einem neuen Miteinander, wie von Krogmann im OB-Wahlkampf vielfach angekündigt, könne leider keine Rede sein.