Wertschätzung und Schutz von Polizei und Rettungsdiensten werden ganz wesentlich durch einen gesellschaftlichen Werte-Konsens, nachdrückliche justizielle Verfolgung und Sanktionierung von Angriffen sowie durch gute Ausstattung und Eigensicherung erzielt. Diesen Weg geht auch die Niedersächsische Polizei! Regelmäßige Lagebilder stellen ein genaues Bild der aktuellen Situation dar, Einsatzbereiche werden durch die Leitstellen mit Vorfeldinformationen über Angreifer versorgt und mit systematischen Einsatz- und Zugriffstrainings werden die Beamtinnen und Beamten auf einem hohen Niveau zum Umgang mit derartigen Situationen ausgebildet.

Wenn sich die AfD nur minimal mit Sachfragen auseinander setzen würde, wäre ihr dies nicht verborgen geblieben. Insbesondere, da doch der Innenausschuss des Niedersächsischen Landtages gerade erst am 09. Januar 2020 im Rahmen eines „Vor Ort Besuches“ ausführlich über die Anforderungen und Ausstattungen der Polizei informiert wurde. Natürlich gibt es immer Verbesserungsoptionen. Allerdings ist kein sachlicher Sinn in der AfD-Forderung nach dem sog. Taser zu erkennen, weil mit dem neuen Niedersächsischen Polizei und Ordnungsgesetz seit Mai 2019 der Taser (Elektroimpulsgerät) als Waffe für die Polizei zugelassen ist und von Spezialeinheiten genutzt wird. „Insofern ist das Ansinnen der AfD, mittels unredlicher Thematisierung von Rettungsdiensten und Polizei von eigenen tagespolitischen Versäumnissen ablenken zu wollen, schäbig! Die Behauptung, dass …„eine große Anzahl von Polizisten Mitglieder und Wähler der AfD sind…“, erscheint da nur noch als ganz schlechter Stil!“, so der CDU-Kreisvorsitzende Christoph Baak