Bei einem Gespräch am 11. September mit dem Vorsitzenden des Traditionsvereins des Jagdbombergeschwaders 43 e.V., Herrn Friz, auf dem Fliegerhorst waren sich der CDU-Stadtbezirk IV-Nord/Ost und der CDU-Kreisvorsitzende Christoph Baak einig: „Der Traditionsverein hat unsere volle Unterstützung“, so der Stadtbezirksvorsitzende Hendrik Klein-Hennig nach dem Besuch. „Der Verein hat mit Widrigkeiten zu kämpfen, die sehr schwer wiegen: Es gibt kein fließendes Wasser in den Räumen, zeitweise wird der Strom abgestellt. Wir setzen uns dafür ein, dass nun eine nachhaltige Bleibe für den Verein gefunden wird. Aufgrund der Historie des Standortes sollten ein zukünftiges Vereinsheim und die Ausstellungsräume auch wieder auf dem Fliegerhorstgelände ihren Platz finden.“

Mittlerweile sind nahezu alle Gebäude auf dem ehemaligen Fliegerhorst entfernt worden, die letzten stehen kurz vor dem Abriss. Der ursprüngliche Plan, Bausubstanz zu erhalten, ist wohl nicht zu halten. Umso mehr sollte nun darauf geachtet werden, dass die wenigen prägnanten Gebäude wie Casino, Stabsstelle und Tower erhalten bleiben, so Klein-Hennig weiter: „Mittel- bis langfristig geht es darum, die Erinnerung an den Fliegerhorst und die Geschichte des Fliegens am Standort Oldenburg zu erhalten.“