Nicht überall kann er im Bundestagswahlkampf sein, aber für das Herz des Oldenburger Landes machte Kanzlerkandidat und CDU-Bundesvorsitzender Armin Laschet Platz im Terminkalender: Am 18. August kam er auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Stephan Albani gegen Mittag nach Oldenburg. Im Brauhaus OLs am Stau nutze Laschet die Gelegenheit, um auf die extrem schwierige humanitäre wie militärische Lage in Afghanistan zu reagieren. Vor knapp hundert Gästen machte er klar, dass er als Kanzler Deutschlands für eine sichere Ausreise der Ortskräfte sorgen und ihre Aufnahme in Deutschland garantieren würde. Schon jetzt bot er als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen 1.000 Aufnahmeplätze für gefährdete Frauen an.

Im Weiteren bezog er mit Stephan Albani, Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Oldenburgs Landesvorsitzender Silvia Breher Stellung zu vielen Fragen der Besucherinnen und Besucher: Im Zentrum standen die Themen Inneres & Sicherheit, Wirtschaft nach Corona sowie Bildung & Wissenschaft. Kreisvorsitzender Christoph Baak und OB-Kandidat Ulrich Gathmann bedankten sich beim Bundesvorsitzenden für die Stippvisite an die Hunte. Einen zarten Hinweis darauf, dass Kanzler und Bundesminister die Chance haben, in Oldenburg zur Kohl-Majestät gekürt zu werden, nahm Armin Laschet mit auf seine weitere Reise.