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07.10.2014, 21:51 Uhr
Mehr Demokratie und Bürgernähe durch Stadtbezirksräte

Um die Oldenburgerinnen und Oldenburger mehr bei der Entscheidungsfindung zu beteiligen, will die CDU der Stadt Oldenburg auf Anregung des CDU Oberbürgermeisterkandidaten Christoph Baak Stadtbezirksräte einführen, die über die Belange ihrer Stadtteile entscheiden können.

Ich möchte erreichen, dass alle Oldenburger Einwohner mehr Möglichkeiten haben, Oldenburgs Zukunft mitzugestalten", so Christoph Baak. „Statt Politikverdrossenheit zu beklagen, möchte ich den Bürgerinnen und Bürgern eine weitere Möglichkeit geben, sich politisch für ihren Stadtbezirk zu engagieren. Unser demokratisches System lernt man dann am besten zu schätzen, wenn man positive Erfahrungen damit gemacht hat.

Mit Stadtbezirksräten können stadtteilbezogene Themen direkt dort behandelt werden, wo auch die betroffenen Menschen leben und agieren. Die Menschen vor Ort wissen am ehesten Bescheid, welche Projekte am dringendsten sind und wofür die Steuermittel am besten ausgegeben werden.

Stadtbezirksräte werden von den Wahlberechtigten des Stadtbezirkes zusammen mit den Ratsfrauen und –herren bei der Kommunalwahl gewählt und bekommen für ihren Stadtbezirk ein Budget zur Verfügung gestellt mit dem Sie bestimmte Aufgaben in Eigenverantwortlichkeit leisten können.

Durch die Einführung von Stadtbezirksräten stärken wir die Rolle der Bürgervereine, die sich für ihre Stadtbezirke engagieren und die ihre Initiativen dort zur Umsetzung einbringen können. Ich sehe darüber hinaus einen großen Vorteil darin, dass die ehrenamtlichen Mitglieder des Stadtrates entlastet werden und sich intensiver mit den komplexen und strategischen Themen für das gesamte Stadtgebiet auseinandersetzen können. Damit kann die Effektivität, Effizienz und Qualität der politischen Arbeit auf allen Ebenen verbessert werden", so Christoph Baak.