CDU Oldenburg kritisiert flächige Tempo-30-Regelungen auf Hauptverkehrsstraßen
Zum 15. Dezember setzt die Stadtverwaltung die beschlossenen Tempo-30-Abschnitte auf mehreren Hauptverkehrsstraßen um. Die CDU Oldenburg sieht diese Umsetzung weiterhin kritisch und warnt vor spürbaren Nachteilen für Verkehrsteilnehmer, Wirtschaft und den öffentlichen Nahverkehr.
„Die Verwaltung führt nun eine Maßnahme aus, deren Nutzen weiterhin nicht überzeugend belegt ist und die im Alltag vieler Menschen eher für zusätzliche Belastungen sorgen wird“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Niklas Howad. „Wir brauchen Verkehrspolitik, die an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ansetzt, nicht Maßnahmen, die am Ende vor allem Symbolwirkung entfalten.“
Bereits im Sommer hatte die CDU-Fraktion darauf hingewiesen, dass die Tempo-30-Maßnahmen zu erheblichen Mehrkosten und organisatorischen Problemen bei den Oldenburger Verkehrsbetrieben (VWG) führen werden. Längere Fahrzeiten machen zusätzliche Busse und mehr Personal notwendig, um die bisherigen Takte zu halten. Dieser Aufwand schwächt den öffentlichen Nahverkehr, statt ihn zu stärken. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass sich der Verkehr auf Nebenstraßen verlagert und dort zusätzliche Belastungen entstehen. Die CDU Oldenburg sieht daher weiterhin keinen überzeugenden Grund für diese weitreichenden Eingriffe in den Verkehrsfluss.