FU Deepfake sind Angriff auf Würde

Starke Haltung gegen digitale Gewalt – Frauen Union setzt klares Zeichen

2. April 2026

Die bekannt gewordenen Vorfälle rund um ein Deepfake-Video mit sexualisiertem Inhalt im Umfeld der CDU Landtagsfraktion in Niedersachsen haben viele Menschen erschüttert. Sexualisierte digitale Gewalt, auch in Form künstlich erzeugter Inhalte, stellt einen massiven Angriff auf die Würde und die Persönlichkeit von Frauen dar. Dafür darf es keinerlei Toleranz geben.

„Wir verurteilen jede Form von sexualisierter digitaler Gewalt auf das Schärfste. Der Schutz der Würde von Frauen gilt uneingeschränkt im analogen wie im digitalen Raum“, betont Petra Averbeck, Vorsitzende der Frauen Union Oldenburg-Stadt.

Die Fraktionsführung der CDU Niedersachsen hat schnell und konsequent reagiert und die notwendigen Schritte zur Aufklärung eingeleitet. Auch der CDU Landesvorsitzende Sebastian Lechner hat deutlich gemacht, dass der Sachverhalt umfassend aufgeklärt werden muss und für frauenfeindliches Verhalten kein Platz ist. Eine sachliche und verantwortungsvolle Aufarbeitung hat jetzt oberste Priorität.

„Als Frauen Union stehen wir für einen respektvollen Umgang, den Schutz von Betroffenen und eine klare Haltung gegenüber jeder Form von Herabwürdigung. Dieser Anspruch gilt für uns nach innen wie nach außen“, betont Anja Niebur, stellvertretende Vorsitzende der Frauen Union Oldenburg-Stadt.

Der Schutz von Frauen und Mädchen, insbesondere im digitalen Raum, ist ein zentrales Anliegen. Die konsequente strafrechtliche Verfolgung von Deepfakes und anderen Formen digitaler Gewalt gehört dazu. Die Aufnahme von „Deep Fakes“ in das Strafgesetzbuch ist eindeutige Beschlusslage der Bundes-CDU. Die weiteren Entwicklungen werden aufmerksam begleitet. Ziel bleibt es, sich weiterhin engagiert für Respekt, Würde und den Schutz vor jeder Form von Herabwürdigung einzusetzen – innerhalb der Partei und darüber hinaus.